Die Riester-Renten Produkte

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Riester-Rente - Die Produkte


Sie haben beim Abschluss einer Förderrente die Wahl zwischen drei Produktarten: Banksparplan, Rentenversicherung und Fondssparplan. Seit 2005 können Anbieter Ihre Rente als Auszahlplan gestalten bis Sie Ihren 85. Geburtstag feiern. Dann gilt nämlich eine Restverrentungspflicht, um das so genannte Langlebigkeitsrisiko auf jeden Fall durch die Profis der Versicherungen abdecken zu lassen. Ab dem 85. Lebensjahr muss der Riester-Vertrag grundsätzlich in eine private Rentenversicherung übergehen - egal, welche Anlageform bis dahin gewählt worden ist. Diese Rentenversicherung muss der Anbieter für Sie als Riester-Sparer abschließen, wenn Sie in den Ruhestand treten und die Riester-Rente ausgezahlt bekommen. So soll gewährleistet werden, dass Ihre Förderrente wirklich bis zum Lebensende gezahlt wird, auch wenn der Riester-Rentner sehr alt wird. Hier aber kann ein Problem liegen. Es ist nicht klar, ob die Rente ab 85 Jahren der Höhe der letzten Gesamtrate aus dem Auszahlplan entsprechen muss oder nur dem garantierten Teil der letzten Rate.

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Der garantierte Teil kann deutlich geringer ausfallen als die letzte Gesamtrate. Garantiert ist nur die Auszahlung des Förderkapitals, das Sie bis zu Ihrem Renteneintritt angespart haben. Das Kapital zum Renteneintritt muss mindestens die eingezahlten Beiträge und Zulagen umfassen. Wenn bis zum Renteneintritt Zinsen oder Kursgewinne erwirtschaftet worden sind, so müssen diese ebenfalls für die Rentenauszahlung zur Verfügung stehen. Sie sind insofern dann ebenfalls garantiert. Auf die Zinsen und Überschüsse in der Rentenphase aber haben Sie keine Garantie. Hier liegt der Unterschied zwischen der garantierten Rente und der Gesamtrente. Wenn Sie ab 85 Jahren nur die garantierte Leistung erhalten, verlieren Sie möglicherweise einen wesentlichen Teil Ihrer Förderrente. Die Anbieter, das Sozialministerium (www.bmgs.bund.de) und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (www.bafin.de), vertreten hier unterschiedliche Positionen. In der neuen Fassung des Gesetzes, die seit 2005 gilt, sind die variablen Teilraten auch nicht mehr erwähnt. Hier wird vorgeschrieben, dass die Leistungen "während der gesamten Auszahlphase gleich bleiben oder steigen" müssen. Auch diese Formulierung bringt keine eindeutige Klarheit. Deswegen sollten Sie vor Vertragsabschluss Ihren Anbieter fragen, welche Rente Sie ab 85 Jahren wirklich bekommen.

Lassen Sie sich von Ihrem Anbieter vor Vertragsabschluss schriftlich erklären, welche Förderrente Sie ab 85 Jahren erhalten. Neben den Rentenversicherern gehen auch einige Fondsgesellschaften und Banken davon aus, dass die Gesamtleistung gleich bleiben muss. Viele Banken und einige Fondsgesellschaften aber kalkulieren für die Zeit ab 85 Jahren nur die garantierte Vorsorge Rente. Wenn Sie dieses Problem auf jeden Fall vermeiden wollen, können Sie Ihre Förderrente gleich bei einem Versicherungsunternehmen abschließen. Hier gibt es keine Brüche mit 85 Jahren, weil Sie dann von vornherein bei einer Rentenversicherung sind. Gegebenenfalls können Sie auch kurz vor Renteneintritt zu einem Versicherer wechseln. So nutzen Sie möglicherweise die Chancen eines Fondssparplans oder die niedrigen Kosten eines Banksparplans, kommen als Rentner aber auch in den Genuss der sicheren Rentenversicherung. Dazu muss Sie der Versicherer allerdings als Riester-Sparer, der wechselt, akzeptieren.

Denn für Riester Rente Neuabschlüsse gelten bei allen Versicherern Altershöchstgrenzen, meist zwischen 50 und 55 Jahren. Nicht alle Versicherer unterscheiden zwischen einem Vertragswechsel und einem Neuabschluss. Insofern birgt der späte Wechsel zu einem Versicherer die Schwierigkeit, überhaupt als Wechsler genommen zu werden. Diese Frage, die erst in zehn zwanzig Jahren oder noch später entschieden werden muss, lässt sich heute nicht verbindlich klären. Normalerweise sind Sie aber ein attraktiver Kunde, wenn Sie mit einem Fördervermögen bei einem Versicherer anfragen.
Natürlich weiß niemand, ob er 85 Jahre und älter wird und dann möglicherweise das Problem mit der Restverrentung hat. Man kann nur die Statistiken befragen, welche Lebenserwartungen im Durchschnitt liegen. Das statistische Bundesamt ermittelt so genannte Sterbetafeln für die gesamte Bevölkerung. Nach der allgemeinen Statistik leben Frauen, die derzeit 65 Jahre sind, durchschnittlich noch knapp 20 Jahre, werden also 85 Jahre alt. Männer, die derzeit 65 Jahre alt sind, werden im Schnitt rund 81 Jahre alt. Für die private Rentenversicherung gelten höhere Zahlen, weil privat Rentenversicherte statistisch betrachtet länger leben. Hier werden die heute 65-jährigen Frauen 92 Jahre alt, die Männer 89 Jahre. In Zukunft wird mit nochmals längeren Lebenserwartungen gerechnet.