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Januar
14
2007
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Riester Beiträge oftmals zu hoch!
von Frank Schuster
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Für Kunden die bereits eine Riester Rente abgeschlossen haben, empfehlen wir diese Verträge zu prüfen. Häufig kassieren die Anbieter viel zu hohe Beiträge. Dies hängtoftmals an den Missverständlichen Verträgen die abgeschlossen werden.
Gegebenenfalls müssten die Verträge angepasst werden, berichtet FOCUS. So verspricht beispielsweise die Deutsche Bank Tochter DWS auf ihrem „Riester-Rechner“ im Internet eine „maximale Förderung“. Die Anleger, die sich an die errechneten Beträge halten, zahlen zuviel ein. Von einem Single kassiert die DWS 1575 Euro, obwohl er nur 1461 Euro berappen müsste, um die staatliche Maximal-Förderung zu erhalten (114 Euro Zulage plus Steuervorteil). Diese zusätzlichen 114 Euro kann der Riester-Sparer nicht steuerlich geltend machen – das drückt seine Rendite.
DWS-Produktmanager Andreas Warncke sagte FOCUS: „Für die Zukunft können Kunden ihre Verträge ändern.“ Außerdem können die Sparer Überzahlungen der Vergangenheit zurückfordern, am besten nachdem die staatliche Zulage geflossen ist, damit das Finanzamt keine Probleme macht.
Die DWS ist dabei kein Einzelfall. Auch bei der Fondsgesellschaft Union Investment machen sich ähnliche Fälle breit. Hier wird bei der Kinderzulage unnötig viel Geld eingezogen. Wenn Sie Verträge mit einem dieser Anbieter haben, prüfen Sie diese bitte.
Quelle: Focus
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